globalisierungseffekte lokal, global, informativ2010-09-26T17:35:57Z http://www.globalisierungseffekte.de/feed/atom/WordPress andreas.mertens http://www.4th-arcanum.de <![CDATA[Der Energie-Strukturwandel: Die 4. Revolution]]> http://www.globalisierungseffekte.de/?p=390 2010-09-26T17:35:57Z 2010-09-26T17:34:04Z Die 4. Revolution und die Demokratisierung der Energiewirtschaft, am Mittwoch, den 29.09.2010 im Caligari in Wiesbaden:

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Marcel Costin http:// <![CDATA[Unterstützen Sie die größte Walschutz Petition der Geschichte!]]> http://www.globalisierungseffekte.de/?p=375 2010-07-06T12:00:45Z 2010-07-05T20:07:02Z AVAAZ: In wenigen Wochen, werden wir die größte Walschutz Petition der Geschichte ins Leben rufen, unterstützt durch eine Anzahl von außergewöhnlichen 1,2 Millionen Menschen weltweit. Diese wird direkt an die Delegierten auf der Tagung der Internationalen Walkommission (IWC) überreicht.

Letztenendes wird dadurch ein weiteres Mal das seit 24 jahren (1986) bestehende Walfangverbot aufrecht erhalten! Klicken Sie hier und werden Sie ein AVAAZ-Unterstützer um dies zu erreichen!!!

Über AVAZZ: Avaaz.org ist eine Gemeinschaft von Weltbürgern, die sich für die wichtigsten Themen unserer Welt engagieren. Avaaz hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Einfluss der Ansichten und Wertvorstellungen aller Menschen – und nicht nur jener der politischen Eliten und Großunternehmen – auf globale Entscheidungen sicherzustellen. Die Mitglieder von Avaaz.org setzen sich für eine gerechtere und friedlichere Welt und für eine Globalisierung mit menschlichem Gesicht ein. Mehr lesen… .

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andreas.mertens http://www.4th-arcanum.de <![CDATA[YouTube Channel von Greenpeace]]> http://www.globalisierungseffekte.de/?p=368 2010-04-01T12:39:30Z 2010-04-01T12:38:48Z gerade habe ich den Greenpeace-Channel auf YouTube gefunden. Leider kann man die Videos nicht einbetten. In den Videos findet man Energiethemen wieder, z.B. dass RWE nur einen geringen Anteil an regenerierbaren Energien liefert. Ebenso werden Themen wie das Aussterben der Wale angesprochen. Es lohnt sich auf jeden Fall einmal vorbeizuschauen. Ganz aktuell sind die aktuellen KitKat-Trailer, die den Einsatz von Palmöl und das durch Nestle verursachte Waldsterben und die Bedrohung der Orang Utans thematisiert.

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andreas.mertens http://www.4th-arcanum.de <![CDATA[Uhus zu Weihnachten]]> http://www.globalisierungseffekte.de/?p=363 2009-11-17T10:36:55Z 2009-11-17T10:35:27Z Der Uhu war in Mitteleuropa aufgrund von Verfolgung und dem starken Einsatz von Pestiziden fast ausgerottet. Intensive Schutzmaßnahmen in den 80er Jahren führten jedoch dazu, dass sich seine Bestände langsam erholten. Die größte europäische Eule brütet auch in der Nähe von Limburg. Hier kauft Naturefund gemeinsam mit der Hessischen Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz aktuell eine Streuobstwiese nahe dem Uhuhorst, um das Jagdrevier der Uhus sowie Lebensraum für zahlreiche andere seltene Arten zu sichern. Um den Kauf der Wiese abzuschließen sucht Naturefund jetzt noch 100 Paten und Patinnen und bietet dafür ein ganz besonderes Geschenk an: Uhus zu Weihnachten!

Es sind nicht nur Naturparadiese in fernen Ländern, auch bei uns direkt vor der Tür gibt es Lebensräume, die Schutz brauchen. Streuobstwiesen sind dabei nicht so spektakulär wie tropischer Regenwald und doch sind sie einzigartig in ihrer Artenvielfalt. Diese Streuobstwiese bei Limburg ist übersät von alten, knorrigen Obstbäumen, darunter eine Goldparmäne, einer Apfelsorte aus dem 17. Jahrhundert. Der Halbtrockenrasen rund um die alten Bäume ist im Sommer ein Eldordo für Schmetterlinge. Doch am beeindruckensten ist der Schatten des Uhus, wenn er mit seinen mächtigen Schwingen lautlos auf der Suche nach Beute über die nächtliche Wiese gleitet.

Gemeinsam mit der Hessischen Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz (HGON) will Naturefund diese Wiese kaufen und damit dauerhaft für die Natur sichern. Jetzt im November sind die Obstbäume mittlerweile in der Winteruhe, doch Pflege- und Schutzmaßnahmen werden fortgesetzt. Der Halbtrockenrasen wurde zu einem Drittel gemäht, denn die verbliebenen Gras- und Kräutersamen sind im Winter wichtig für viele Vogelarten, die sich von den Sämereien noch lange ernähren können. Das Mahdgut wurde an zwei Stellen aufgeschichtet und mit Ästen vermischt. In diesen Grashaufen überwintern Igel und Mäuse, die wiederum für den Uhu eine wichtige Nahrung im Winter darstellen.

Äste, die durch die Last der Früchte herunter gebrochen waren, wurden entfernt und am Rande der Wiese zu einer sogenannten ‘Benjeshecke’ aufgeschichtet. Dabei werden die Äste und Zweige in 3 m Breite bis zu 1 m hoch aufgeschichtet; wobei, wie bei einer wirklichen Hecke, die dicken Aststellen unten und die Zweigspitzen oben und außen zu liegen kommen. Durch Windverbreitung und Vogelkot erfolgt ein natürlicher Sameneintrag. Das Totholz wird im Laufe des mehrjährigen Prozesses von Pilzen, Bakterien und Käfern zu Humus verwandelt. Im Schutz des Gestrüpps haben sich dann jedoch neue Heckenpflanzen entwickelt und eine natürliche Feldhecke ist entstanden, die vielfältige ökologische Funktionen erfüllt. Die nach ihrem Erfinder benannten ‘Benjeshecke’ wird gerne von Zaunkönig und Meisen als Brutplatz angenommen.

Der Schutz der Wiese wird über Patenschaften finanziert und es fehlen nur noch 100 Patenschaften, die mit 30 EUR den Kauf von 24 Quadratmetern dieser Wiese ermöglichen. Für alle, die bereits ein Geschenk für Weihnachten suchen, haben sich die HGON und Naturefund etwas Besonderes ausgedacht: Uhus zu Weihnachten. Jedoch gibt es den Uhu nicht als Braten aus dem Ofen, sondern als Patenurkunde. Für jede Patenschaft ab 30 EUR gibt es ab sofort eine Patenurkunde mit einem Uhu dazu, natürlich mit Spendenquittung und dem Gefühl, ein Stück artenreiche Heimat bewahrt zu haben.

Mehr über das Uhuschutzprojekt: www.naturefund.de/landpaten

Fotomaterial zum Naturefund Waldfonds finden Sie unter: www.naturefund.de/presseaktuell

Katja Wiese, Naturefund e. V.

Sonnenberger Straße 20a

65193 Wiesbaden

www.naturefund.de

Tel.: +49 611 50 45 810-19

katja.wiese@naturefund.de

Wir kaufen Land für Natur – Machen Sie mit!

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Katja Wiese http://www.naturefund.de <![CDATA[Naturefund und die Asociación Patuca pflanzen 50.000 Bäume im Regenwald]]> http://www.globalisierungseffekte.de/?p=225 2009-09-12T18:03:09Z 2009-08-24T18:34:23Z Eines der letzten großen Regenwaldgebiete Mittelamerikas ist akut durch Abholzung bedroht. Trotz ausgewiesener Schutzgebiete führen Armut, Gier und die Gleichgültigkeit der Regierung dazu, dass allein im Nationalpark Patuca, Honduras, jeden Tag eine Fläche von 92 Fußballfelder Brandrodung und Kettensägen zum Opfer fallen. Wenn dieser Prozess ungebremst fortgesetzt wird, ist der Nationalpark mit seiner für deutsche Verhältnisse unvorstellbar großen Fläche von 3.700 Quadratkilometern in 17 Jahren komplett abgeholzt.

Naturefund arbeitet seit zwei Jahren mit der Asociación Patuca zusammen, um die Abholzung zu stoppen. Die ersten Erfolge sind schon sichtbar. Innerhalb dieses kurzen Zeitraums konnten 19 Baumschulen im Nationalpark Patuca aufgebaut werden, in denen aktuell 30.000 Baumsetzlinge heranwachsen. Jetzt, in der Regenzeit im Oktober und November, werden diese Setzlinge auf ausgewählten, kahlen Fläche gepflanzt.

Ein Prozess des Umdenkens

Die Asociación Patuca hat Anfang 2000 das Management des Nationalparks übertragen bekommen und versucht derzeit mit 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, den Nationalpark zu schützen.
Eine wahre Herkulesaufgabe und angesichts der Größe des Nationalparks ist die Fläche verschwindend klein, die mit 30.000 Bäumen wieder aufgeforstet werden kann.

Doch Naturefund und die Asociación Patuca haben in der kurzen Zeit der Zusammenarbeit noch mehr erreicht, vielleicht sogar das Entscheidende. Denn langsam, ganz langsam beginnt ein Prozess des Umdenkens bei den Menschen einzusetzen.

Das Leben der Menschen im Nationalpark

Im Nationalpark selbst leben zahlreiche Familien, vor Jahren von der Regierung dorthin umgesiedelt und dann alleine gelassen. Sie sind arm, kennen nur Viehwirtschaft und Ackerbau. Für sie bedeutet ein abgeholzter Regenwald Land und damit Macht und eine Quelle zum Überleben. Ein abgeholzter Regenwald ist also gut. Doch der Boden ist nur wenige Jahre fruchtbar, die starken Regenfälle waschen ihn aus und im Sommer versiegen immer öfter die Wasserquellen, denn es gibt
keine Wurzeln mehr, die das Wasser im Boden speichern. Die Lösung war bisher, noch mehr Regenwald abzuholzen.

Nun haben Naturefund und die Asociación Patuca begonnen, in vielen Gesprächen den Familien im Nationalpark aufzuzeigen, wie wichtig ein intakter Regenwald auch für sie ist und welche Möglichkeiten zum Beispiel Kakao-, Mango-und Cashewbäume anstelle von Rindern und Mais bieten, um Nahrung und auch ein Einkommen zu erzielen. Gemeinsam wurden die Baumschulen aufgebaut, wobei die Menschen immer selbst entscheiden konnten, welche Baumarten gepflanzt werden sollten. Das ist wichtig, denn sie sollen später die Bäume pflegen und schützen.

Nicht nur ein abgeholzter Baum ist ein guter Baum

Unter den Setzlingen befinden sich auch zahlreiche Urwaldbäume. Sie werden um die Wasserquellen gepflanzt, mit dem Ziel, die Wasserversorgung dauerhaft zu sichern. Leise, in den Worten
und Gesprächen ist zu hören, dass sich etwas verändert. Die Menschen sprechen mittlerweile von ‘ihrem’ Nationalpark und bei Besuchen werden stolz die Setzlinge gezeigt und wie gut sie gewachsen sind. Ein guter Baum ist nicht nur ein abgeholzter Baum. Naturefund und die Asociación Patuca haben daher am vergangenen Wochenende beschlossen, die Zusammenarbeit fortzusetzen und die Zahl der Bäume auf 50.000 Stück zu erhöhen.

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andreas.mertens http://www.4th-arcanum.de <![CDATA[350 neue Arten im Himalja entdeckt]]> http://www.globalisierungseffekte.de/?p=221 2009-08-20T09:59:13Z 2009-08-20T09:59:13Z Der kleinste Hirsch der Welt und ein ‘fliegender’ Frosch sind zwei von mehr als 350 neuer Tier- und Pflanzenarten, die in den vergangenen zehn Jahren im östlichen Himalaja von Forschern verschiedener Organisationen entdeckt wurden. Das Gebiet, wo die bisher unbekannten Arten leben, umfasst Bhutan, den Nordosten Indiens, den Norden Myanmars sowie Nepal und südliche Bereiche Tibets.

‘Fliegende Frösche’, ultramarin-blaue Blumen und…

Der hellgrüne, ‘fliegende’ Frosch hat an seinen langen roten Füßen so große Schwimmhäute, dass er von den Bäumen heruntergleiten kann. Zu den möglicherweise ältesten und heute noch lebenden Hirscharten gehört der maximal 80 Zentimeter hoch wachsende Blatt-Hirsch (Muntjak). Anfangs glaubten Forscher, dass es sich hierbei um ein Jungtier einer anderen Spezies handele, aber DNA-Tests bestätigten, dass es sich bei dem hellbraunen Tier mit großen Augen um eine eigenständige und neue Art handelt.

Im indischen Bundesstaat Arunachal Pradesh wurde eine Makakken-Art entdeckt, die in höheren Regionen lebt als andere Affen, nämlich in bis zu 3500 Metern. Auch bei den Pflanzen fanden die Forscher viele neue Arten. Darunter seien einige Orchideenarten und eine von chinesischen Botanikern entdeckte ultramarin-blaue Blume, die bisher nur in den Tiefen einer Schlucht in Tibet gefunden wurde.

Biologische Vielfalt des Himalajas

Der WWF-Report ‘Der östliche Himalaja – Wo Welten kollidieren’ beschreibt die neu entdeckten Arten detailliert. Unter den neu entdeckten Arten sind 242 Pflanzen, 16 Amphibien, 16 Reptilien, 14 Fische, zwei Vögel, zwei Säugetiere und mindestens 60 neue Wirbellose. Schon vor dem Report war der schwer zugängliche und dadurch teilweise noch biologisch unerforschte östliche Teil des Himalajas bekannt als die Heimat einer überwältigenden Anzahl von 10.000 Pflanzenarten, 300 Säugetierarten, 977 Vogelspezien, 176 Reptilien- und 105 Amphibienarten sowie 269 verschiedener Süßwasserfische. Die Region weist zudem die höchste Dichte an Bengalischen Tigern auf und ist der letzte Zufluchtsort des seltenen Panzernashorns.

Diese enorme biologische Vielfalt dieser einzigartigen Natur ist akut durch die Auswirkungen des Klimawandels bedroht. Nur ein globales engagiertes Klimaabkommen kann diese Naturschätze des Himalajas retten.

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Katja Wiese http://www.naturefund.de <![CDATA[Handels-Verbot für Roten Tunfisch beantragt]]> http://www.globalisierungseffekte.de/?p=214 2009-08-20T09:56:31Z 2009-08-20T09:55:45Z Der Rote Tunfisch ist akut vom Aussterben bedroht. Naturschutzorganisationen fordern seit vielen Jahren einen Fangstopp. Nun will endlich Monaco beantragen, dass der Rote Tunfisch bei der nächsten Artenschutzkonferenz im März 2010 unter Schutz gestellt wird.

Der auch Blauflossentunfisch (Thunnus thynnus) genannte Speisefisch ist massiv überfischt. Im Mittelmeer ist er in den letzten zehn Jahren auf weniger als ein Viertel seines ursprünglichen Bestandes zurückgegangen, im westlichen Atlantik sogar auf ein Fünftel. Der dortige Bestand steht daher seit Jahren auf der Roten Liste der Weltnaturschutzorganisation IUCN.

In den letzten 50 Jahren war die Population um etwa 75 Prozent eingebrochen. Bestandsuntersuchungen sehen die fortpflanzungsfähige Population akut in ihrer Existenz gefährdet. Nach dem Jahr 2012 droht sogar die unwiederbringliche Ausrottung der Tunfische im Mittelmeer.

Roter Tunfisch oder Blauflossentunfisch

Rote Tunfische leben im nördlichen Atlantik und im Mittelmeer, ein etwas kleinerer Blauflossentun ist in Teilen des Pazifiks zu Hause, eine dritte Art in den südlichen Meeren. Der Körper des Blauflossentuns ist kräftig und stromlinienförmig. Die Schwanzflosse ist sichelförmig — eine ideale Form für langes, schnelles Schwimmen. Er durchquert die Weltmeere wie andere Fische einen Binnensee. Fast 80 Stundenkilometer ist er schnell.

Oft schwimmt er nahe der Oberfläche, gelegentlich springt er über sie hinaus oder taucht bis zu tausend Meter in die Tiefe. Mancher von ihnen wird 40 Jahre alt, wiegt 600 Kilo und wird bis zu vier Meter lang – wenn er denn nicht vorher gefangen wird. Doch ein 600 Kilogramm schwerer Tunfisch wird fast kaum noch gefangen.

Begehrt in Sushi-Bars

Sein Fleisch, das noch vor 100 Jahren aufgrund seines intensiven Geschmacks nur an Hunde verfüttert wurde, gilt in Japan mittlerweile als Delikatesse. Durch den internationalen Erfolg der Sushi-Bars begehren ihn heute auch Gastronomen in aller Welt.

Auf dem Fischmarkt in Tokio kauften zwei Sushi-Bar-Eigner im Januar 2009 ein 128 Kilogramm schweres Exemplar für 100.000 Dollar. Das ist zwar kein repräsentativer Preis, denn die traditionellen Auktionen zu Jahresbeginn ziehen besonders motivierte Bieter an. Doch 20.000 Dollar für einen Fisch sind nicht selten.

Kein Wunder, dass hochmoderne Fischerboote mit Radar, Ultraschall und Echolot hinter ihm her sind. Vor einigen Jahren setzten sie auch Flugzeuge ein, das aber ist heute verboten. Doch die Fischer nutzen neue Methoden. Sie umzingeln die Schwärme mit kilometerlangen Netzen und ziehen diese von unten zu. Für die Tiere gibt es kein Entkommen. Mit jedem Fangzug verengen sie jedoch auch ihr Geschäft.

Gemeinsam für den Erhalt des Tunfisches

Naturefund begrüßt sehr die Bereitschaft der Bundesrepublik Deutschland, den vom Fürstentum Monaco gestellten Antrag auf Schutz des Blauflossentunfisches zu unterstützen. In den nächsten Wochen wird auch die Europäische Union über ihre Position dazu beraten. Nur wenn Naturschutz und Fischerei an einem Strang ziehen, kann der Blauflossentun davor bewahrt werden, für immer ausgerottet zu werden.

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Katja Wiese http://www.naturefund.de <![CDATA[Neue Klimapolitik in den USA]]> http://www.globalisierungseffekte.de/?p=211 2009-08-20T09:56:52Z 2009-08-20T09:47:00Z Das US-Militär entdeckt Klimawandel

Nach neuen Studien kommen US-Militärs und Geheimdienstler zu dem Ergebnis, dass der Klimawandel zu einem gigantischen globalen Sicherheitsrisiko wird. Insbesondere die Bedrohung der nationalen Sicherheit veranlasst die Militärstrategen, von der US-Regierung eine neue Klimapolitik zu fordern.

Vom Klimawandel ausgelöste Krisen

Die Analysten zeigen auf, wie der Klimawandel weltweit Stürme, Dürren, Massenmigration und Pandemien auslösen kann. Vor allem die ärmsten Länder der Erde sind am stärksten bedroht und zugleich politisch und wirtschaftlich zu schwach, um die Veränderungen allein zu meistern. Die vom Klimawandel ausgelösten Krisen könnten Regierungen stürzen, Terrororganisationen stärken und ganze Regionen destabilisieren.

Planspiele zeigen dabei ein düsteres Bild für die kommenden 20 bis 30 Jahren auf. So könnten Nahrungs- und Wasserknappheit sowie Flutkatastrophen die USA immer öfter zwingen, humanitäre Hilfe zu leisten oder militärisch zu intervenieren – vor allem in gefährdeten Erdteilen wie der Region südlich der Sahara, dem Nahen Osten sowie Süd- und Südostasien.

Bedrohung der nationalen Interessen

Allein bei einer Flutkatastrophe in Bangladesch würden Hunderttausende Flüchtlinge ins benachbarte Indien strömen, dabei religiöse Konflikte auslösen, die Infrastruktur schwer beschädigen und auch ansteckende Krankheiten könnten sind ausbreiten. Daher sehen auch eine wachsende Zahl von US-Politikern die globale Erwärmung als eine direkte Bedrohung der nationalen Interessen. Sollte die USA die Welt in der Reduktion von Klimagasen nicht anführen, werde sie sich verstärkt mit ökologischen, sozialen, politischen und möglichen militärischen Konflikten befassen müssen, befürchten sie.

Auswirkungen des Klimawandels auf US-Militärbasen

Bei den Überlegungen der US-Militärs spielen auch die realen Bedrohungen für die US-Militärbasen ein wichtige Rolle. So wurde die Basis der Air Force in Florida durch den Hurricane Andrew 1992 in großen Teilen zerstört. Hurricane Ivan beschädigte den Marinestützpunkt in Pensacola 2004. Der Stützpunkt Diego Garcia dient als logistischer Umschlagplatz für britische und US-Truppen im Nahen Osten und befindet sich auf einem Atoll im Indischen Ozean, das nur knapp über dem Meerespiegel liegt und damit akut vom Klimawandel bedroht ist. Nun suchen Militärs Wege, die großen Marinestationen vor dem steigenden Meeresspiegel und heftigen Stürmen zu schützen.

Im Bewusstsein der US-Bevölkerung spielt der Klimawandel noch eine untergeordnete Rolle. Doch in den vergangenen Jahren hat ein Wandel im Denken der US-Militärs über den Klimawandel stattgefunden. Nun werden die neuen Erkenntnisse in eine Strategie für die nationale Sicherheit eingearbeitet Das ist ein wichtiges Argument für die Befürworter einer neuen Klimapolitik in den USA. Bisher konzentriert sich die Debatte nur darauf, Ersatz für fossile Brennstoffe zu finden oder die Emissionen zu reduzieren.

Die neue Argumentation des Militärs unterstützt Barack Obamas neue US-Klimapolitik und könnte ausschlaggebend sein, wenn der Senat im September über das erste US-Klimaschutzgesetz entscheidet, das im Juni vom Repräsentantenhaus verabschiedet wurde. Das darin enthaltene Ziel ist zwar nicht so ambitioniert wie vor allem von Europa gewünscht; es sieht erst bis 2050 deutliche CO2-Minderungen vor. Aber es enthält immerhin die Schaffung eines Kontrollsystems für Emissionen.

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andreas.mertens http://www.4th-arcanum.de <![CDATA[Friends Without Borders]]> http://www.globalisierungseffekte.de/?p=203 2009-09-12T16:47:30Z 2009-04-04T08:20:54Z …. für unsere Kinder via ulrike reinhard.

Mehr zu dem Projekt hier: Friends Without Borders.

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andreas.mertens http://www.4th-arcanum.de <![CDATA[Wir wünschen eine frohes neues Jahr]]> http://www.globalisierungseffekte.de/?p=199 2008-12-31T11:01:28Z 2008-12-31T11:01:28Z Wie wünschen allen Lesern ein frohes und gesundes neues Jahr 2009, sowie ein Jahr, dass sich global im Sinne der Globalisierung und des Menschen be-sinnt und dementsprechend kybernetisch handelt.

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