24
August
2009
Eines der letzten großen Regenwaldgebiete Mittelamerikas ist akut durch Abholzung bedroht. Trotz ausgewiesener Schutzgebiete führen Armut, Gier und die Gleichgültigkeit der Regierung dazu, dass allein im Nationalpark Patuca, Honduras, jeden Tag eine Fläche von 92 Fußballfelder Brandrodung und Kettensägen zum Opfer fallen. Wenn dieser Prozess ungebremst fortgesetzt wird, ist der Nationalpark mit seiner für deutsche Verhältnisse unvorstellbar großen Fläche von 3.700 Quadratkilometern in 17 Jahren komplett abgeholzt.
Naturefund arbeitet seit zwei Jahren mit der Asociación Patuca zusammen, um die Abholzung zu stoppen. Die ersten Erfolge sind schon sichtbar. Innerhalb dieses kurzen Zeitraums konnten 19 Baumschulen im Nationalpark Patuca aufgebaut werden, in denen aktuell 30.000 Baumsetzlinge heranwachsen. Jetzt, in der Regenzeit im Oktober und November, werden diese Setzlinge auf ausgewählten, kahlen Fläche gepflanzt. … weiter
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20
August
2009
Der kleinste Hirsch der Welt und ein ‘fliegender’ Frosch sind zwei von mehr als 350 neuer Tier- und Pflanzenarten, die in den vergangenen zehn Jahren im östlichen Himalaja von Forschern verschiedener Organisationen entdeckt wurden. Das Gebiet, wo die bisher unbekannten Arten leben, umfasst Bhutan, den Nordosten Indiens, den Norden Myanmars sowie Nepal und südliche Bereiche Tibets.
‘Fliegende Frösche’, ultramarin-blaue Blumen und…
Der hellgrüne, ‘fliegende’ Frosch hat an seinen langen roten Füßen so große Schwimmhäute, dass er von den Bäumen heruntergleiten kann. Zu den möglicherweise ältesten und heute noch lebenden Hirscharten gehört der maximal 80 Zentimeter hoch wachsende Blatt-Hirsch (Muntjak). Anfangs glaubten Forscher, dass es sich hierbei um ein Jungtier einer anderen Spezies handele, aber DNA-Tests bestätigten, dass es sich bei dem hellbraunen Tier mit großen Augen um eine eigenständige und neue Art handelt.
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20
August
2009
Der Rote Tunfisch ist akut vom Aussterben bedroht. Naturschutzorganisationen fordern seit vielen Jahren einen Fangstopp. Nun will endlich Monaco beantragen, dass der Rote Tunfisch bei der nächsten Artenschutzkonferenz im März 2010 unter Schutz gestellt wird. … weiter
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20
August
2009
Das US-Militär entdeckt Klimawandel
Nach neuen Studien kommen US-Militärs und Geheimdienstler zu dem Ergebnis, dass der Klimawandel zu einem gigantischen globalen Sicherheitsrisiko wird. Insbesondere die Bedrohung der nationalen Sicherheit veranlasst die Militärstrategen, von der US-Regierung eine neue Klimapolitik zu fordern.
Vom Klimawandel ausgelöste Krisen
Die Analysten zeigen auf, wie der Klimawandel weltweit Stürme, Dürren, Massenmigration und Pandemien auslösen kann. Vor allem die ärmsten Länder der Erde sind am stärksten bedroht und zugleich politisch und wirtschaftlich zu schwach, um die Veränderungen allein zu meistern. Die vom Klimawandel ausgelösten Krisen könnten Regierungen stürzen, Terrororganisationen stärken und ganze Regionen destabilisieren.
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