29
Dezember
2007
“… Wie wäre es, wenn man genetisch veränderte Moskitos züchten könnte, die die Malaria nicht weitergeben können, ihre wildlebenden Artgenossen aber leicht im Wettbewerb der Evolution ausstechen? Im Labor ist das bereits gelungen. Nach neun Generationen waren immerhin 70 Prozent der Moskitos Malaria-resistent – die genetisch veränderten Insekten hatten also ihre nichtresistenten Kollegen im Wettbewerb der Evolution weitgehend überholt. Der Grund: Die Mutanten hatten Fortpflanzungsvorteile. Auswirkungen auf die Umwelt? Ungeklärt. …”
Diesen Abschnitt habe ich heute im Teil 1 des Artikels “Zurück in die Zukunft” in der Technology Review vom heise-Verlag gelesen. Der zweite Teil ist hier zu lesen. Die Serie ist Rückschau und Vorschau in 2008 zu gleich und empfehlenswert.
Globalisierung heißt u.a., dass durch das globale Zusammenarbeiten von Wissenschaftlern, u.a. durch das Internet ermöglicht, immer mehr, immer schneller möglich wird, eben wie die Genveränderung von Moskitos, die Malaria verbreiten. Das bedeutet allerdings auch, dass wir immer sorgfältiger und verantwortungsvoller mit unseren Möglichkeiten umzugehen lernen müssen. Aber wie soll das gehen? Mit der steigenden Komplexität, von uns selbst gemacht, wird es immer schwerer, zu beantworten, was richtig und was falsch ist. So wird zum Beispiel zu Recht von Kritikern gefordert, die Energiebilanz des kompletten Lebenszyklus einer alternativen Energiequelle, wie zum Beispiel der Solartechnik, zu rechnen. Also von der Produktion, über den Betrieb bis hin zur Entsorgung.
Ein vielleicht einfaches Beispiel aus meiner Küche mit der Frage, ob mir die jemand beantworten kann? Ich leider nicht adhoc!
Ich möchte Nudeln kochen und habe folgende Alternativen:
- Ich bringe zunächst das Wasser mit meinem elektrischen Wasserkocher zum Kochen und schütte es dann in einen Topf auf meinem Gasherd, fülle die Nudeln in den Topf und koche dann weiter
- Ich bringe das Wasser zunächst im Topf auf meinem Gasherd zum Kochen (ohne elektr. Wasserkocher als Vorstufe), fülle die Nudeln ein und koche dann weiter
Ziemlich simpel, was aber von Beiden ist (a) die wirtschaftlichere und (b) die umweltfreundlichere Methode? Ich weiss es nicht wirklich.
Um die Frage adequat beantworten zu können müsste ich wohl u. a. die Wirkungsgrade betrachten, die Energiepreise und die Umweltbelastung bei der Herstellung der Energieformen Gas/Elektro. Wie kann man sowas praktisch und zuverlässig bewerten?
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27
Dezember
2007
Ganze 500kg Gewicht, windschnittig, modernes Design, eine Reihe patentierter Spezialerfindungen und Tüfteleien und fertig ist ein asketisches Personenbeförderungsmittel mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 140-220km/h!
Name? Gestatten, Loremo = Low resistance mobile.
Schon jetzt verbraucht das sportlich anmutende Concept Car nur 1,5 Liter (15kW/20PS – Ökoversion) bis 2,5 Liter (36kW/49PS – Sportversion) auf 100km. Möglich machen dies, neben der Leichtbauweise, ein sehr windschnittiges Design und konsequente Vermeidung von überflüssigem Material. Die Luftkraftfläche bemisst sich auf ganze 0,21 m². Als Vergleich, der schon mit dem besten Luftwiderstand bekannte Audi A2 hat mit 0,54m² eine 2,5 mal höhere Luftwiderstandsfläche. Erwähnenswert ist der CO2 Ausstoß von unter 50g (je nach letztlich verbautem Motor). … weiter
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26
Dezember
2007
Die EU warnte jüngst beim Kauf von billigem Spielzeug und Elektronik auf deren Herkunft zu achten. Auch bei Feuerwerks-
körpern ist Vorsicht geboten! Gelegentlich handelt es sich dabei um Plagiate deutlich minderer Qualität und Sicherheitsfaktor. Brennende Häuser und Gesundheitsschäden sind immer wieder mal das Resultat.
So können in Spielsachen, die im Ausland produziert wurden und nicht europäischen Normen und Qualitätsstandards unterliegen, chemische Substanzen vorhanden sein, welche Allergien auslösen, das Genmaterial verändern oder Krebserregend sind. In der EU ist seit langem vorgeschrieben welche Anforderung an Kinderspielzeug zu stellen ist. So sind beispielsweise Artikel mit verschluckbaren Kleinteilen als solche zu Kennzeichnen und nicht an Kinder unter 3 Jahren abzugeben.
Billigimport-Elektroartikel können, unbeabsichtigt, aufgrund minderer Materialqualität und schlechter Verarbeitung für Brand-, Verletzungs- oder gar Lebensgefahr sorgen. … weiter
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25
Dezember
2007
(heise.de) Jetzt wirds konkret: Drei Unterseekabel-Projekte sollen Ostafrika bald dringend benötigte Bandbreiten für internationalen Datenverkehr bringen. Auch Telefongespräche und TV-Übertragungen sollen über die Kabel laufen. Bisher werden meist Satelliten-Verbindungen genutzt, die aber teuer sind und an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen. EASSy (East Africa Submarine Cable System) soll das fehlende Glied im Glasfaserring um Afrika darstellen.<mehr>
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21
Dezember
2007
Gibt es Zufälle?
Auf jeden Fall war ich dieses Jahr mal wieder, wie so oft, knapp dran mit den jährlichen Weihnachtskarten ….
In einem Wiesbadener Kaffee, dem perfect day, bin ich dann durch wirklich schöne Weihnachtskarten auf die Andheri-Hilfe Bonn aufmerksam geworden.

Das perfect day bezieht die Kaffeebohnen aus den Bergregenwäldern Südindiens nach der anerkannten Qualitäts-Zertifizierung “Organic”.
Die Andheri-Hilfe Bonn ist eine freie, unabhängige Organisation der Entwicklungszusammenarbeit. Zurzeit fördert sie mehr als
300 Projekte und Programme in Indien und Bangladesch.
Weitere Informationen findet man auch im Web unter der Adresse
http://andheri-hilfe.de
Dominique Dauster, Inhaber von perfect day, verfolgt hiermit einen ganzheitlichen Weg und bietet eine besondere Kaffeekultur. Und das schmeckt man an seinem Kaffee in der Kirchgasse in Wiesbaden.
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20
Dezember
2007
“Gerade erst wurde „Klimakatastrophe“ von der Gesellschaft für deutsche Sprache zum Wort des Jahres 2007 gewählt. Der Kampf gegen den Klimawandel und die globale Erwärmung ist in der Politik präsent wie nie zuvor.
Um einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz zu leisten, bezieht die 1&1 Internet AG seit dem 01. Dezember 2007 ausschließlich Strom aus erneuerbaren Quellen wie Wind- und Wasserkraft sowie Sonnenenergie. Für Sie als Kunde bedeutet das automatisch, dass auch Ihre E-Mail-Postfächer, Webseiten etc. ab sofort „grün“ sind. Lieferant sind wie in den vergangenen Jahren die Stadtwerke Karlsruhe, die im Rahmen des internationalen Zertifizierungssystems für erneuerbare Energien, RECS, sowohl selbst „grünen Strom“ produzieren als auch von anderen Lieferanten beziehen.
Doch Ökostrom alleine ist nicht alles. … weiter
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14
Dezember
2007
Im Alltag Europas scheint sie angekommen – die Globalisierung. Wie selbstverständlich fährt man über eine der nun unsichtbaren Landesgrenzen und zückt den Euro beim spontanen Souvenirkauf. Attraktiver, innovativer und vor allem multikultureller gestaltet sich nun das Leben und das für Jedermann!
Wenn da denn nicht noch ein politisches Europa wäre – die EU. Die ist zwar auch bei fast jedem Bürger Europas gedanklich angekommen, allerdings weiß man scheinbar oft nicht was man eigentlich davon halten soll… Vor über zwei Jahren lehnten Frankreich und die Niederlanden ihn ab, den EU Vertrag. Ist es also dahin mit der schönen Vorstellung von Vertrauensseligkeit in einer weltoffenen Moderne und dem europäischen Gemeinschaftssinn? Man traute sich nicht so recht in einer Verfassung festzuhalten, was eh schon in Europa seit langem Realität ist. Der Tagesspiegel berichtete treffend:
„Die einen fürchteten den europäischen Superstaat oder auch nur die Klempner aus Polen, wieder andere brandmarkten die EU als Einfallstor des Neoliberalismus, den nächsten fehlte der Gottesbezug.“(Donnerstagsausgabe, Berlin, 13.12.07) … weiter
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14
Dezember
2007
“Der Weltraum – unendliche Weiten.
Dies sind die Abenteuer des veralteten Raumgleiters Schrottkiste, der viele hundert Kilometer von der Erde entfernt unterwegs ist, um die bemannte Raumfahrt zu gefährden, bekannte Satelliten und neue Raumprojekte. Die Schrottkiste erzeugt dabei Probleme, an die kaum ein Mensch zuvor gedacht hat!” [Star Dreck]
2007, geschätzte über 600.000 Objekte der Größenordnung 1-10cm, kreiseln mit einem Affenzahn um unsere Erde.
Kurzer Rückblick, 1956, bis auf die üblichen zu erwartenden Meteoriten und Partikel, leerer Raum, wie Milliarden Jahre zuvor. Was also ist in den vergangenen ca. 40 Jahren passiert?
Seit der erste Satellit, Sputnik 1, 1957 ins All geschossen wurde und die erste abgebrannte Raketen-Stufe dem Erd-Orbit, und somit seinem Schicksal, überließ sind ihm an die 5.000 Satelliten gefolgt und taten es ihm gleich. Im erdnahen Weltraum kreisen heute schätzungsweise 2.000 Tonnen Material.
Bei Geschwindigkeiten von bis zu 50.000km/h verwandeln sich schon wenige milllimetergroße Partikel in ernst zu nehmende Bomben. … weiter
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14
Dezember
2007
Von der aktuellen Bali-Klimakonferenz berichtet der Spiegel. Bzgl. des von den Industriestaaaten ratifizierten Kyoto-Protokolls sind wohl nach wie vor Russland und die USA das Problem. Sie hätten keine nationale Strategie bzgl. Minderung der Treibhausgase.
Aber wer weiss, vielleicht denkt die USA bzgl. Klima doch noch über den Tellerrand USA hinaus, bzgl. Erdöl tut Sie dies ja durchaus 
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12
Dezember
2007
Mit einer Leistung von bis zu 8 Megawatt soll 2010, planmäßig, die bis dato größte Gezeitenkraftwerkanlage der Welt, 1km vor Englands Küste in Betrieb gehen. Genug um 5.000 Haushalte mit Energie zu versorgen.
Diskussionen darüber wie man die geballte kinetische Energie der Meere ins heimische Wohnzimmer umleiten kann, gibt es schon seit eh und je. Zwei prinzipielle Verfahren sind dabei denkbar. Zum einen die Nutzung der Wellenenergie und zum anderen die Nutzung der Strömungsenergie.
Die von Lunar Energy entwickelten und E.ON subventionierten, mehr als Doppeldeckerbusgroßen Röhren, nutzen die Strömungsenergie der Gezeiten. Sie werden etwa 50m unter der Wasseroberfläche durch Eigengewicht auf dem Meersgrund fixiert. … weiter
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