29
September
2006


“Die Grenzen des Wachstums” ist zwar etwas veraltet und nicht mehr auf dem neusten Stand, trotzdem macht es die komplexen globalen Faktoren und deren Zusammenhänge so gut sichtbar, wie es 1971 eben möglich war. Für jeden, der etwas tiefer in die globalen Zusammenhänge bzgl. Bevölkerungswachstum, Geburtenkontrolle, Umwelt, Technologie, Ressourcenverbrauch, Energie und Rohstoffe schauen möchte empfehle ich dieses Buch. Und natürlich dessen Nachfolger “Die neuen Grenzen des Wachstums”. Beiden Büchern liegt das World3-Modell zugrunde, welches im Web verfügbar ist, u.a. an der TU Wien am Institut für Gestaltungs- und Wirkungsforschung. Hier findet man auch weiterführende Literatur zu fortführenden World3-Modellen (Skriptum Sozialkybernetik).
Viel Spaß beim Lesen.
Posted: Allgemeines
27
September
2006
da ist er, der Konsumblog von Ralph Segert. Interessante Beiträge unter der Rubrik Globalisierung.
Posted: Allgemeines
26
September
2006
Ist doch interessant. Neulich haben wir überlegt eine Briefkastenfirma in Indien aufzumachen, um an IT-Aufträge zu kommen, die letzlich dann “undercover” doch in Deutschland abwickelt. Es ist halt derzeit “hipp”, Offshoring zu betreiben. Schließlich ist es auf den ersten Blick ja billiger: 6 Inder für einen deutschen Ingenieur hat ein Siemens-Mensch einmal vorgerechnet. Der Management- und Kommunikationsoverhead wurde wohl nicht berechnet. Auch nicht, was es bedeutet komplexe Wissensprodukte in einem Land zu produzieren, indem gar keine Vorstellung von einem “deutschen Businesskontext” existiert. Erfahrungsgemäß kann man gleichkomplexe Projekte mit weniger Spezialisten abwickeln die vor Ort sind. Dabei spart man Management- und Kommunikationsaufwände, hat das Projekt schneller abgewickelt und ist unterm’ Strich noch günstiger (bei Komplettrechnung). Zusätzlich kommt auch der Globalisierungseffekt der Angleichung von Billiglohnländern hinzu. Interessant wäre hier einmal näher hinzuschauen, wie sich mit der Angleichung die Auftragserteilung global verschiebt und wann sie wieder zurück kommt.
Posted: Markt & Wirtschaft
24
September
2006
Ganz zweifelsohne ist ein Globalisierungseffekt, ich nenne ihn einmal Globalisierungseffekt #1 die soziale (virtuelle) Reichweite. Durch die Technik, hier das Internet, ist es möglich, eine völligst neue ungeahnte und wahrscheinlich noch völlig ungenutzte soziale virtuelle Reichweite zu erzielen, welche die physische soziale Reichweite tatsächlich beeinflusst. Ob es nun Foren sind in den man sicht trifft, beim Chat oder auf der Single-Plattform. Hier, auf der Singleplattform entstehen virtuelle soziale Kontakte, bei den man sich auf eine neue Art “beschnuppern” kann. Kommt ein Kontakt nicht zustande, ist dies noch lange nicht so schlimm, wie einen physischen “Korb” in einer Disco oder auf einer Party zu erhalten. Erstens bekommt es niemand direkt mit und zweitens ist man dem nicht so nahe, durch die Sinnesentkopplung. Es schmerzt nicht so! Der positive Effekt, man probiert es öfters und vielleicht kommt es deshalb gerade zu mehr sozialen Kontakten. Partnerbörsen im Internet scheinen jedenfalls zu boomen. Zweites Beispiel sind Netzwerk-Plattformen, wie der openBC. Schaue ich mir mein Profil auf openBC an, dann habe ich derzeit 261 Kontakte. Über diese 261 Multiplikatoren, mit denen ich direkt in Kontakt stehe, habe ich theoretisch eine soziale virtuelle Reichweite von 38.323 Personen (!). Ist das nicht gigantisch? Den tollsten Effekt, den ich bisher darüber erzielte, und der ist nicht mit Geld oder Gold zu werten, ist, das ich Monika Broecker über diese Plattform kennenlernte, welche Heinz von Foerster persönlich kannte, ja ihn sogar in den letzten Jahren seines Lebens begleitete (! Buch, Teil der Welt). Wer mich persönlich kennt, kann sich möglicherweise denken, was dies für mich bedeutet. Vielleicht hätte ich Heinz sogar zu Lebzeiten noch kennengelernt, wenn ein openBC 5-10 Jahre früher da gewesen wäre. Ein anderer Kontakt aus dem openBC bot mir an, mit meiner Firma 4th Arcanum die Kybernetik in China zu plazieren. Ich bin ja gespannt, welche Auswirkungen diese virtuellen Reichweiten noch haben. Einen Forecast gibt es ja schon mit dem EPIC 2015-Video von Robin Sloan und Matt Thompson.
Posted: Kommunikation
23
September
2006
Ziel dieses Blogs ist nicht eine einzige Pro oder Kontra-Seite der Globalisierung zu beziehen. Diese Seite soll sowohl die Nachteile als auch die Vorteile der Globalisierung diskutieren und reflektieren. In diesem Sinne ist die Haltung eher die, das die Medallie zwei Seiten hat. Ich verstehe die Globalisierung als eine Veränderung unserer Welt mit der wir leben. Natürlich können wir sie beschleunigen und bremsen. Ich möchte mit diesen Blog allerdings weder in die Jammerfalle treten, nach dem Motto “ist die Globalisierung aber schlecht und sie hat nur schlechte und böse Auswirkungen” noch möchte ich in eine übertriebene unrealistische euphorische Haltung übergehen.
Darüber hinaus soll der Blog als Austauschplattform, Diskussionsplattform und Reflektionsplattform für und zwischen Autoren und Lesern dienen. Die ersten Artikel habe ich schon im Kopf, schlage mich derzeit aber auf anderen “Baustellen” rum.
Posted: Allgemeines
21
September
2006
Mit-Autoren gesucht zum Thema Globalisierung. Wenn Du Lust hast mit zu schreiben, zu bloggen zum Thema Globalisierung bist Du hier richtig. Keine Blogger-Erfahrung? Kein Problem, es ist ganz einfach. Wenn Du mitschreiben möchtest registriere Dich einfach hier oder schreibe mir eine E-mail an andreas.mertens@4th-arcanum.de.
Posted: Allgemeines, Ökologie & Umwelt, Gesellschaft & Soziales, Markt & Wirtschaft, Politik & Weltgeschehen